Älter werden in München

Auftraggeber:

Landeshauptstadt München, Referat für Stadtplanung und Bauordnung, Sozialreferat; Mitfinanzierung: Oberste Baubehörde im Bayerischen Staatsministerium des Innern

Projektpartner:

Weeber+Partner, Institut für Stadtplanung und Sozialforschung, Stuttgart/Berlin
Prof. Dr. habil. Ulrich Otto, Kalaidos Fachhochschule Zürich

Publikation:

Landeshauptstadt München (Hrsg.) (2015): Älter werden in München. Kurzbericht. »zum Download der Kurzfassung

Weeber+Partner (2015): Älter werden in München. Abschlussbericht. Im Auftrag der Landeshauptstadt München. »zum Download der Langfassung

Links:

»www.muenchen.de/aelterwerden »www.muenchen.de/Referat für Stadtplanung und Bauordnung »www.muenchen.de/Sozialreferat »www.kalaidos-fh.ch/Departement-Gesundheit

Älter werden in München

Wie stellen sich die noch nicht Alten – die Generation der "Babyboomer" zwischen 55 und 64 – ihr Alter vor? Was kennzeichnet das Älterwerden in einer stark wachsenden Großstadt? Welche Bedürfnisse an den Stadtraum, das Wohnen und das soziale Umfeld sind damit verbunden? Zusammen mit Prof. Dr. habil. Ulrich Otto untersuchten wir die vielfältigen Facetten des großstädtischen Älterwerdens. Schließlich wurden konkrete Handlungsempfehlungen für die Ausgestaltung der Lebenswelten der zukünftigen Älteren erarbeitet – auch mit Blick auf andere Gemeinden.

Wir kombinierten eine standardisierte schriftliche Befragung von 10.000 Personen im Alter zwischen 55 und 75 mit qualitativen Methoden wie Stadtteilbegehungen, Experteninterviews und Fokusgruppengesprächen u.a. mit Menschen in besonderen Lebenslagen. Neben den heute 55- bis 64-Jährigen wurden die heute 65- bis 74-Jährigen einbezogen, um die Unterschiede in den Bedürfnissen der heute und zukünftig Älterwerdenden herauszuarbeiten. Zusätzlich zogen wir weitere Forschungsergebnisse und statistische Daten aus Deutschland und anderen europäischen Ländern hinzu.

Spezifisch für die Studie ist

• der interdisziplinäre Ansatz mit der Verknüpfung von integrierter Stadtentwicklungsplanung und ökogerontologischen Aspekten,
• die sozialräumliche Herangehensweise mit Fokus auf 10 Stadtquartiere in 5 unterschiedlichen Quartierstypen,
• das Mehrmethodendesign mit zugleich aktivierenden Elementen,
• die Zentrierung auf die Vorstellungen und Perspektiven der "jungen Alten" vor oder im Übergang von der Erwerbs- zur Ruhestandsphase, verbunden mit der
• prospektiven Fragerichtung: Wie können wir uns heute darauf vorbereiten, dass diese ressourcenreiche Gruppe deutlich anders altern wird und ihr Altern gestalten möchte als bisherige Generationen?